Spende für Kinder-Palliativstation

Industrieunternehmen Ziehl-Abegg übergibt Fahrzeug an Förderverein 

Das Künzelsauer Industrieunternehmen Ziehl-Abegg spendet für die Kinder-Palliativstation am Diak Klinikum ein Fahrzeug im Wert von 24.000 Euro. Denn der große Einzugsbereich der Haller Kinderklinik wirkt bis weit in den Hohenlohekreis hinein, wo die drei Produktionswerke von Ziehl-Abegg angesiedelt sind. „Wir sehen und anerkennen die Arbeit des Fördervereins ‚Beuteltigerstark‘ sowie des medizinischen Personals“, sagt Dennis Ziehl. Daher begleiteten er als Aufsichtsratsvorsitzender sowie mehrere Vorstandsmitglieder von Ziehl-Abegg die Fahrzeugübergabe.

Am Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall werden im Jahr durchschnittlich 5.000 kleine und heranwachsende Patienten ambulant und rund 2.800 Kinder stationär behandelt. „Ein Krankenhausaufenthalt ist stets eine schwierige Situation für die ganze Familie“, erklärt Chefarzt Prof. Dr. Andreas Holzinger. Die jungen Patienten seien weg von Zuhause, getrennt von Eltern und Geschwistern, vermissen das eigene Bett. Daher sei es wichtig, dass zusätzlich zur medizinischen Versorgung alles dafür getan werde, dass sich die kleinen Patienten und ihre Angehörigen wohlfühlen. Daher verbessert der Förderverein „Beuteltigerstark“ am Diakonie-Klinikum sowohl die menschliche, medizinische und pflegerische Betreuung sowie die räumliche Ausstattung der Klinik. Betroffene und deren Familien sollen schnell und unbürokratisch davon profitieren. Prof. Holzinger: „Ich bin sehr glücklich, dass sich Unternehmen wie Ziehl-Abegg für die Belange der Kinderklinik und der von ihren betreuten Kindern und Familien interessieren und hier Dinge bewegen wollen!“

Der Förderverein und die Klinik für Kinder und Jugendliche nutzen das Fahrzeug für die Versorgung von schwerstkrankten Kindern und Jugendlichen täglich. Die Fördersumme für den vierjährigen Leasingvertrag beträgt 24.000 Euro.

Bildtext:

Die Firmenspitze von Ziehl-Abegg mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Dennis Ziehl (dritter von links) und der Vorstand übergibt ein Fahrzeug an den Förderverein „Beuteltigerstark“. Dieser unterstützt die Kinderklink am Diak Klinikum. Daher sind zur Übergabe sowohl Vertreter des kinderpalliativmedizinischen Teams, allen voran Prof. Dr. Andreas Holzinger (links), sowie auch Mitglieder des Fördervereins gekommen.

Fotohinweis: Ziehl-Abegg / Marc Weigert

Über Ziehl-Abegg

Ziehl-Abegg (Künzelsau, Baden-Württemberg, Deutschland) gehört zu den international führenden Unternehmen im Bereich der Luft-, Regel und Antriebstechnik. Beispiele für Einsatzgebiete der Produkte sind Wärme- und Kälteanlagen oder Reinraum- und Agraranlagen. Ziehl-Abegg hat schon in den fünfziger Jahren die Basis für moderne Ventilatorenantriebe gesetzt: Außenläufermotoren, die auch noch heute weltweit Stand der Technik sind. Ein weiterer Bereich sind elektrische Motoren, die beispielsweise in Aufzügen, medizinischen Anwendungen (Computertomographen) oder Tiefsee-Unterwasserfahrzeugen für Antrieb sorgen. Das Thema Elektromobilität im Straßenverkehr wurde 2012 bei Ziehl-Abegg Automotive angesiedelt.

Das High-Tech-Unternehmen besticht durch eine hohe Innovationskraft. Ziehl-Abegg (alle Angaben sind bezogen auf das Jahr 2021) beschäftigt 2.600 Mitarbeiter in süddeutschen Produktionswerken. Weltweit arbeiten für das Unternehmen 4.700 Mitarbeiter. Diese verteilen sich global auf 16 Produktionswerke, 29 Gesellschaften und 112 Vertriebsstandorte. Die rund 30.000 Artikel werden in mehr als 100 Ländern verkauft. Der Umsatz liegt bei 716 Mio. Euro. Etwa 80 % der Umsätze werden im Export erzielt.

Emil Ziehl hat die Firma 1910 in Berlin als Hersteller von Elektromotoren gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Firmensitz nach Süddeutschland verlegt. Die Ziehl-Abegg SE ist nicht börsennotiert und befindet sich in Familienbesitz.

Weitere Informationen auf www.ziehl-abegg.de

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