Ein gut gestalteter Raum kann für junge Patientinnen und Patienten im Krankenhaus viel bewirken. Vor allem dann, wenn er speziell auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten ist, die ihn während ihres klinischen Aufenthaltes nutzen. In der Psychosomatischen „Leuchtturm“-Station des Diak Klinikums ist so ein Ort entstanden: Der neu gestalteter Spiel-, Ess- und Aufenthaltsbereich, der funktionell ist und doch einlädt mehr Zeit darin zu verbringen, gemeinsam zu spielen, sich in die Leseecke zurückzuziehen, Hausaufgaben zu machen oder auch um gemeinsam Musik zu machen.
Zur Vorstellung des fertigen Resultats kamen zahlreiche Beteiligte, Unterstützende und auch Mitglieder des beuteltigerstarken Fördervereins in diesem Zimmer zusammen. So konnten sich alle selbst ein Bild zu dem schön gestalteten und multifunktional nutzbaren Raum zu machen.
Ein großer, einladender Sofabereich zum Entspannen, ein funktionaler Essplatz mit neuen Möbeln, dazu eine durchdachte Akustik und eine freundliche, ruhige Farbgestaltung – der neue Raum spiegelt Geborgenheit, fördert aber auch das Miteinander unter den Kindern und Jugendlichen.
Das fertige Zimmer ist vor allem durch die Unterstützung von Radio 7 Drachenkinder aus Ulm möglich. Geschäftsführerin Ursula Schumacher von Radio 7 Drachenkinder war bei der Einweihung selbst vor Ort und hat sich ein eigenes Bild gemacht. Geplant wurde das Ganze von Architektin Kerstin Wörner-Diedrich, die nicht nur ihr Know-how, sondern auch viel persönlichen Einsatz eingebracht hatte. Handwerklich umgesetzt wurde durch die Schreinerei Xplus unter der Leitung von Geschäftsführer Michael Kochendörfer mit individuellen Lösungen und passgenauen Möbeln und die passende Farbe ins Spiel brachte der Malerbetrieb Wiedmann.
Der beuteltigerstarke Förderverein unter der Leitung von Isabell Rathgeb hat sich zusammen mit seinen Mitgliedern, den medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Mitarbeitenden sowie mit Diak-Geschäftsführer Werner Schmidt sehr über das Ergebnis des Gemeinschaftsprojekts gefreut.



