Das haben wir schon geschafft


Elternzimmer und Spielgeräte für die Insel-Station

ElternzimmerDer Förderverein unterstützte die Einrichtung mit insgesamt 5000 Euro. Hiervon konnte ein Zimmer für Eltern und Angehörige von Kindern auf der Frühgeborenen – und Intensivmedizinischen Station einge- richtet werden. Hier haben Eltern die Möglichkeit sich einen Tee oder etwas zu Essen zuzubereiten oder mit anderen Eltern ins Gespräch zu kommen und vielleicht für einen kurzen Moment auszuspannen. Für den Spiel- und Wartebereich konnten stabile und ansprechende Spielgeräte angeschafft werden.

 

Intubationssystem für Kinder (Gerät zur Video-Intubation)

Zum 125jährigen Jubiläum der Kinderklinik spielte das Haller Saxophon Quartett. Beim Konzert selbst und im Nachklang dazu wurden insgesamt 2.863 Euro gespendet. Der Erlös des Konzertes wird für die Anschaffung eines Medizinsystems zur Erleichterung der Notfallbeatmung bei Kindern verwendet. Der Förderverein der Klinik für Kinder und Jugendliche hatte durch Vorstandsmitglied Edda Weiner-Giessler angekündigt jeden gespendeten Euro zu verdoppeln. Mit dieser Zusage kann das Intubationssystem für Kinder nun angeschafft werden.

Intubationssystem
Abbildung aus einer digitalen Anzeige der Firma Storz

Die indirekte Laryngoskopie wie sie mit einem Videolaryngoskop möglich ist, stellt eine wesentliche Bereicherung in der Neonatologie und Pädiatrie dar. Dies gilt nicht nur für den schwierigen Atemweg sondern auch unter Weiterbildungszwecken für grundsätzlich jede Intubationsnotwendigkeit. Bei geübter Anwendung kann bei schwieriger Anatomie eine auch für Nebenstehende nachvollziehbar-ausreichende Visualisierung des Trachea-einganges gelingen.

Sportgeräte für die Freizeit- und Sportgestaltung

Bewegung tut in allen Lebenslagen gut, deshalb versorgte der Förderverein versorgte die Psychosomatische Abteilung der Klinik für Kinder und Jugendliche mit Nordic-Walking-Stöcken im Wert von 400€. Um die Freizeit- und Sportgestaltung der Klinik für Kinder und Jugendliche abwechslungsreicher gestalten zu können, wurden die Stöcke angeschafft und bereits schon rege genutzt.

Kunsttherapie in der Leuchtturmstation

Beate Graf-Egetemeyr
       Beate Graf-Egetemeyr,
         Kunsttherapeutin

In der Kunsttherapie arbeiten wir mit künstlerischen Mitteln, wie z.B. malen, zeichnen, kreatives Schreiben, tonen, filzen … Hier bekommen die Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit, „nonverbal“ mit gestaltenden Medien zunächst in Einzel- danach in Gruppentherapie einen zwanglosen Einstieg in die Arbeit mit sich selbst zu finden.
In der Begegnung mit dem eigenen Bild, das Ausdruck von bewussten oder unbewussten Gefühlen und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen ist, bietet die Kunsttherapie eine Basis zur Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit.

Oft ist es einfacher, seine Gefühle durch Farben und Formen zu zeigen, als sie verbal auszudrücken, zumal manches so tief vergraben wurde, dass es dem Kind oft nicht bewusst ist. Durch die kreative Handlung erschließt sich dem Kind zunächst einmal ein eigenes autonomes Handlungs- und Aussagefeld. Negative Gefühle wie die seelische Not, Angst, Konflikte, Ambivalenzen können in einer individuellen Bildsprache genauso mitgeteilt werden wie Freude, Hoffnung, Erwartungen und andere positive Botschaften, dies geschieht zunächst unbewusst und wird in der Bildbesprechung gemeinsam aufgearbeitet.

Gerade in der Psychotherapie mit Kindern und Jugendlichen ist die Kunsttherapie ein wichtiges Medium, da hier viel mit der Bildsprache gearbeitet werden kann, sei es diagnostisch, analytisch oder bzw. und ressourcenorientiert.

Im kunsttherapeutischen Prozess können kreative Ressourcen neu entdeckt, Selbstheilungskräfte mobilisiert sowie vielfältige Veränderungsprozesse angeregt werden. In der Kunsttherapie ist aber nicht nur das entstandene „Werk“ wichtig, sondern auch der Prozess des Gestaltens, wie z.B. die Materialwahl, die Arbeitsweise (stockend, zügig, forsch, zurückhaltend…), der soziale Umgang, die Teamfähigkeit, der Umgang mit Schwierigkeiten und Herausforderungen. Hier können erste Ansätze für neue „Umgangsformen“ gefunden und ausprobiert werden. Bei jedem Kind werden individuell passende Themen gemeinsam mit der Kunsttherapeutin erarbeitet und reflektiert.